Chronik der Schreinerei Flach

Holz ist wohl das älteste Baumaterial des Menschen neben dem unbeschlagenen Stein. Und es wird selbst modernsten Festigkeitsansprüchen wie auch hohen Anforderungen an die Ästhetik gerecht.

Ist Holz nicht unvergleichlich mit seiner jeweils einzigartigen Maserung inmitten all der anonymen Kunststoffe von heute?

Mit einer farblosen Lasur versehen bleibt der Orginalcharakter uneingeschränkt erhalten. Sogar unter einer Lackschicht sind Charme und behagliche Ausstrahlung dieses Naturstoffs ständig spürbar. Neben seiner wärme- und schalldämmenden Eigenschaft, seiner Dauerhaftigkeit und Wetterbeständigkeit besitzt Holz die wohl lebendigste Wirkung aller Bausubstanzen. So reizt es auch besonders handwerkliche Kreativität durch seine Wandelbarkeit von Form und Beschaffenheit.

Holz scheint also wie gewachsen für hohe, naturbezogene Wohnqualität. Diese Tatsache wurde von Heinrich Flach I schon sehr früh erkannt, so das es zur Gründung der „Schreinerei Flach“ im Jahre 1852 kam. Eine der traditionsreichsten Schreinereien – welche sich nun schon in der 5. Generation befindet – wird im 21. Jahrhundert von Schreinermeister Heinrich Flach geführt.

Im Zentrum seines Denken und Handelns stehen Kunden und Mitarbeiter. Unter der Unternehmensleitung von Heinrich Flach konnten, trotz der strukturschwachen Region „Vogelsbergkreis“, 15 Tischlergesellen seit den 80-iger Jahren ausgebildet werden. Das derzeitige Team der Schreinerei Flach besteht aus einem Meister, drei Gesellen und einem Auszubildenden. Permanente Kommunikation, reger Austausch von Ideen führen so im Team von 5 zu Kreativen und Innovativen Lösungen für die Kunden der Schreinerei Flach.

Das traditionsreiche Familienbetriebe nur erfolgreich fortgeführt werden können, wenn Nachfolger rechtzeitig involviert werden, ist dem derzeitigen Chef bewußt. Aus diesem Grund fördert er stets seinen Sohn Christian Flach, der im Jahre 1992 in einem fremden Schreinereibetrieb eine Ausbildung begann. Schon im Alter von 24 Jahren absolvierte Christian Flach 1999 erfolgreich seine Meisterprüfung. Um seine Erfahrungswerte noch zu steigern, arbeitet er derzeit in einem Betrieb der Holzindustrie.